Gott sucht Dich!

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Gibt es Gott eigentlich?

Kann man Gott heute noch erfahren, um zu wissen, dass es ihn gibt? Auf jeden Fall. Gott ist allerdings immer noch nicht anfassbar. Man muss Glauben haben, das heißt bedingungsloses Vertrauen zu diesem unsichtbaren Gott und zu seinem Wort, der Bibel. Dann wird man ihn praktisch erleben. Es gibt viele Menschen, die das bestätigen können.

Manche Menschen reden von einem „lieben Gott“ und denken dabei vielleicht an einen alten Mann mit grauem Bart, der es nicht immer so genau nimmt und auch gerne mal ein Auge zudrückt. Das ist allerdings eine Vorstellung, die mit dem biblischen Bericht nicht übereinstimmt. Gott ist ein Gott der Liebe, der uns deshalb seinen eigenen Sohn geschenkt hat. Und gleichzeitig ist er ein Gott vollkommener Gerechtigkeit, der das Böse nicht nur hasst, sondern sogar bestrafen muss.

Viele sprechen von einem mordenden, furchtbaren Gott, wenn sie an die vielen Kriege des Alten Testaments denken. Man übersieht dabei, dass Gott zum Teil viele hundert Jahre gewartet hat, bevor er einzelne Völker für ihren dauerhaften Ungehorsam und Götzendienst bestrafte .

Um zu wissen, ob es Gott gibt, benötigt man Glauben. Denn Gott ist ein Geist, das heißt jemand, der nicht nach materiellen Kriterien messbar ist. Wer jedoch meint, er glaube nur an das, was er sehe, täuscht sich. Erstens brauche ich nicht zu glauben, was ich sehe – ich weiß es ja. Zweitens lebt jeder Mensch mit dem Glauben an immaterielle Werte. Dazu gehört beispielsweise das Vertrauen zum eigenen Ehepartner. Ohne das „nicht anfassbare“ Vertrauen wären Beziehungen heute undenkbar. Genauso, wie man Vertrauen „erleben“ kann, weil es sich in bestimmten Handlungen offenbart, kann ich auch Gott erleben. Er hat jeden von uns bis heute bewahrt und uns Leben geschenkt. Ist das nicht ein wunderbarer Beweis, dass es ihn gibt? Hat er nicht zum Beispiel das Volk der Juden, das von so vielen Herrschern schon komplett vernichtet werden sollte, bis zum heutigen Tag bewahrt?

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